Jan Eisenfeld

Jan Eisenfeld, Jg. 1966

„[...] Natur wird hier zum Sujet, mit dem etwas ausgedrückt wird, was über das unmittelbar Sichtbare hinausgeht. Das gilt gleichermaßen für die unter das Motto „structure and color“ gestellten Aufnahmen aus den zu „verbotenen Orten“ gewordenen einstigen sowjetischen Kasernen, die noch nicht einem anderen Verwendungszweck zugeführt wurden und vor sich hin dämmern. Auch bei diesen Arbeiten geht es nicht vordergründig um den einstigen Zweck der Gebäude, sondern dort gefundene räumliche, farbliche und Form-Strukturen, die in ihrer Morbidität eine eigene Schönheit entwickeln.
Dr. Ingrid Koch, Dresden weiter lesen ...

Die Bearbeitung meiner Bilder, wo ich sie für notwendig erachte, ist ein unverzichtbarer Teil meiner Arbeit. Es ist das Ringen um Ausdruck. Es steht jedem frei, auch eine zurückhaltend eingesetzte Bildbearbeitung in der Digitalfotografie grundsätzlich abzulehnen oder als legitimen Schaffensprozess künstlerischer Fotografie zu betrachten.